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13. Oktober 2026

KSTA über niedrigere Baustandards im Rahmen von Köln baut bezahlbar

Screenshot, KSTA vom 10. Oktober 2026

Der Kölner Stadtrat hat geringere Baustandards beschlossen, um den Wohnungsbau günstiger zu machen. Darüber berichtet Julia Hahn-Klose im Kölner Stadt-Anzeiger vom 10. Oktober 2026 unter der Überschrift „Rat senkt Standards für günstigeren Wohnungsbau“.

Die im Dialogprozess „Köln baut bezahlbar“ erarbeiteten Änderungen betreffen unter anderem Energieeffizienz, Grünflächen und Stellplätze. Köln verzichte künftig auf die bisherige EH-40-Vorgabe und orientiere sich am gesetzlichen Niveau von EH-55, so der KSTA. 

Auch für die Änderung des Kooperativen Baulandmodells habe der Rat Grünes Licht gegeben: Von zehn Quadratmetern vorgeschriebener Grünfläche pro Person müssen künftig nur noch acht auf dem Neubaugrundstück entstehen. Die übrigen zwei können andernorts in Köln angelegt werden. Stellplatzanforderungen sollen ebenfalls teilweise reduziert werden.

Die vom Rat beschlossenen Maßnahmen sollen je nach Bauprojekt (nicht jede Maßnahme kommt bei jedem Projekt zum Einsatz) bis zu 900 Euro pro Quadratmeter einsparen, berichtet der KSTA. Sie gelten zunächst für fünf Jahre bis 2031. Auf Antrag können auch die rund 8.000 bereits genehmigten, aber noch nicht gebauten Wohnungen profitieren. Die Verwaltung solle die tatsächlichen Einsparungen überprüfen. 

Nicht alle Ratsfraktionen seien von den Senkungen der Baustandards überzeugt gewesen. So haben die Linke dagegen gestimmt, weil die Stadt nicht sicherstellen könne, dass dies auch zu günstigeren Mieten führen wird, so der KSTA.