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14. Juli 2026

"Köln baut bezahlbar" - die nächsten Schritte

Wir wird nun aus einem Prozess Realität? Franka Schinkel, Leiterin der Wohnungsbauleitstelle, skizzierte im Plenum die nächsten Schritte, die Verantwortung der Beteiligten und den Rahmen für Monitoring und Evaluation. 

Zentral ist die Implementierung der identifizierten Maßnahmen in zwei politischen Stufen. Zum einen soll der Beschluss der Politik zur entsprechenden Ratsvorlage zur Baukostenreduktion im Bereich der Baustandards beitragen. Zum anderen soll der Rat eine zeitlich begrenzte Anpassung städtischer Vorgaben zur Baukostenreduzierung im Wohnungsbau beschließen, die insbesondere die in Arbeitskreis 1b erarbeiteten kommunalen Hebel umfasst. Nach den Ratsentscheidungen sollen die Fachdienststellen der Stadt die Maßnahmen Schritt für Schritt in ihre Praxis überführen. Parallel dazu ist ein Austausch mit dem Land geplant, um die Kölner Empfehlungen zur Baukostenreduktion auf Landesebene vorzustellen. Ein erster Termin hat unter Beteiligung der WIK bereits im Juni in Düsseldorf stattgefunden.

Die Initiative wird unter Federführung der Wohnungsbauleitstelle fortgeführt. Bestehende Formate wie das Wohnungsbauforum sollen gezielt genutzt und weiterentwickelt werden, um den Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Wohnungswirtschaft aufrechtzuerhalten und die Umsetzung der Maßnahmen kontinuierlich zu begleiten. Die Wohnungswirtschaft wird ausdrücklich aufgefordert, die neu geschaffenen Spielräume aktiv zu nutzen – durch den Abbau des Bauüberhangs, neue Bauanträge und zusätzliche Projektentwicklungen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau eines begleitenden Monitorings. Noch in diesem Jahr sollen ein Kennzahlenset definiert und ein Monitoring-System etabliert werden, mit dem die Erfolge der Maßnahmen und die Entwicklung des Wohnungsbaus überprüft werden. Für 2030 ist eine umfassende Evaluation vorgesehen, inwieweit die Ziele erreicht wurden und wie der zukünftige Kölner Wohnungsbau weiter gesteuert werden muss. Damit verankert Schinkel den Prozess ausdrücklich als langfristige Aufgabe, die über das aktuelle Plenum hinausreicht.

In ihrer Schlussfolie formuliert sie einen gemeinsamen Anspruch: Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft übernehmen gemeinsam Verantwortung für die nächsten Schritte und für die Nutzung der neuen Potenziale. „Köln baut bezahlbar“ soll damit von einem Dialog- zu einem Umsetzungsprozess werden, in dem Beschlüsse gefasst, Maßnahmen konkret umgesetzt und ihre Wirkung sichtbar gemacht werden.

Hier finden Sie die komplette Präsentation aus dem zweiten Plenum am 18. Juni zum Download.